Reisebericht Sansibar

Schon oft hatte ich vom Zauber der Gewürzinsel gehört. Nun wollte ich ihn endlich selbst ergründen. In meinem Reisebericht Sansibar verrate ich Ihnen, ob das Eiland vor der ostafrikanischen Küste wirklich so magisch ist.

Voller Eindrücke sitzen wir nach unserer einwöchigen Rundreise durch den Oman am Flughafen in Muscat. Es war wunderschön, aber nun wünschen wir uns nichts als Entspannung. Das Ziel unserer Sehnsüchte ist Sansibar, die zu Tansania gehörende Insel vor der Ostküste Afrikas. Unser Badeurlaub ist nur noch fünf Stunden Flug mit Oman Air entfernt. Ich bin voller freudiger Erwartung.

Schon sind wir gelandet. Der Flughafen auf Sansibar ist sehr überschaubar, so dass wir zu Fuß über das Rollfeld zum kleinen Terminal laufen. Wir haben uns für das Visum bei Ankunft entschieden und bekommen am Schalter ein Formular, das wir ausgefüllt mit unseren noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepässen und 50 US-Dollar in bar (Stand 2015) am Schalter abgeben müssen. Die Abwicklung verläuft sehr schnell, und nachdem wir unsere Koffer erhalten haben, treffen wir unseren Chauffeur in der Ankunftshalle.

Die Fahrt zu unserem Hotel, dem White Sand Luxury Villas & Spa dauert ungefähr eine Stunde. Sie führt uns in Richtung Stonetown, der Altstadt der Inselhauptstadt Zanzibar City. Dabei erhalten wir einen ersten Einblick in die Kultur und Natur Sansibars: Wir passieren kleine Moscheen, die Universität und den Jozani Forest, einen Wald, in dem zahlreiche Schmetterlinge und Affen zuhause sind.

Jetzt erreichen wir den kleinen Ort Paje, und es sind nur noch circa fünf Fahrtminuten bis zum Hotel. Wir erfahren, dass sich in Paje gerne Kitesurfer tummeln, wenn genug Wind herrscht. Ansonsten gibt es hier nur ein paar kleine Geschäfte und einen Supermarkt.


UNSER ZUHAUSE AUF ZEIT

Im White Sand Luxury Villas & Spa angekommen, werden wir mit einem leckeren Willkommensgetränk begrüßt. Wir genießen es auf der Dachterrasse des Restaurants und machen uns erst einmal einen Überblick über das Villenresort. Klein und sehr fein ist es. Es gibt nur elf Villen, die aus dem mit farbenprächtigen Bougainvilleen durchsetzten Grün hervorblitzen. Der Strand am türkisblauen Indischen Ozean ist, wie der Name des Resorts verspricht, tatsächlich schneeweiß. Hallo Paradies!

Nun sind wir erst recht gespannt auf unsere Two Bedroom Pool Villa Nr. 5. Die Villen liegen alle sehr privat. Lediglich neugierige Affen schauen ab und zu bei uns vorbei. Wir lernen unser Zuhause auf Zeit kennen: Die Two Bedroom Villa besteht aus zwei Gebäudeteilen. Der eine beherbergt im Erdgeschoss das Schlafzimmer mit Bad. Von außen erreicht man über eine Holztreppe das zweite Schlafzimmer mit Bad. Vom großzügigen Balkon bietet sich zwischen Palmen hindurch ein wunderschöner Blick auf das Meer. Im zweiten Gebäudeteil finden wir das Wohn-/Esszimmer mit Fernseher. Im Außenbereich gibt es einen kleinen Pool und einen Tisch mit Gartenstühlen. Alle Two Bedroom Pool Villen befinden sich in zweiter Strandreihe. Die One Bedroom Pool Villen sind in erster Strandreihe verteilt und bieten anstatt des zweiten Schlafzimmers eine wunderschöne große Dachterrasse mit Sonnenliegen.

Wir haben für unseren 8-tägigen Aufenthalt das All-inclusive Paket gebucht und stellen auch gleich fest, dass es sich gelohnt hat und qualitativ auf hohem Niveau ist. Das Frühstück wird uns auf der Restaurantterrasse mit Blick zum Hauptpool serviert. Dazu gehören nach Wunsch jeden Morgen frische Smoothies. Da wir die Tage überwiegend am traumhaften Strand verbringen, kommt es uns sehr gelegen, dass wir uns dort mittags einen leckeren Snack bestellen können. Man kann aber auch im Restaurant zu Mittag essen. Dort gefällt uns die Auswahl an Gerichten für das 3-Gänge-Dinner und die Getränkeliste am Abend sehr gut.

Das Personal ist wunderbar und begegnet uns sehr aufmerksam und liebenswert. Schon nach ein paar Tagen fühlen wir uns als Teil der kleinen White-Sands-Familie.

Ich feiere meinen Geburtstag im Resort und werde mit einem unvergesslichen Beach Dinner überrascht. Später gibt es noch eine kleine Party auf der Dachterrasse.

Aber das I-Tüpfelchen unseres herrlichen Aufenthaltes ist der Abschlussabend mit Livemusik und einer Grillparty um den Hauptpool. Selbst das Personal übernimmt später das Mikrofon und wir tanzen gemeinsam bis in die Morgenstunden.


AUSFLUG NACH STONETOWN

So unwiderstehlich der Strand ist, wir möchten unbedingt mehr von der Insel sehen und machen einen Tagesausflug nach Stonetown. Die Altstadt von Zanzibar City nimmt uns gefangen in einem Meer von Geschichten aus der Vergangenheit. Wir erfahren, dass das Arabische Fort, welches sich direkt hinter den Forodhani Gardens, der Flaniermeile Stonetowns befindet und in den Jahren 1698 bis 1701 errichtet wurde, im Lauf der Jahrhunderte oft seine Bestimmung geändert hat. Es wurde als Gefängnis, Marktplatz oder gar als Tennisplatz genutzt. Seit 1994 dient das große Amphitheater als Schauplatz für Events.

Ebenfalls interessant ist das dekorative House of Wonders (Beit al-Ajaib), das direkt an der Hafenpromenade liegt. Als Zeremoniepalast für Sultans Barghash bin Said wurde es 1883 fertig gestellt. Es war das erste Gebäude in ganz Ostafrika mit Elektrizität und fließend Wasser in Stahlrohren. Später wurde es renoviert und diente als Sitz der britischen Kolonialregierung, bevor die sansibarische und tansanische Regierung hier einzog. Im Jahr 2000 wurde das House of Wonders schließlich zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und beherbergt heute das National Museum of Zanzibar (Öffnungszeiten täglich von 8:30 bis 18:00 Uhr).

Gleich links neben dem House of Wonders bewundern wir den Sultanspalast, der seit 1994 das Palace Museum beherbergt. Er diente den von 1834 bis 1964 regierenden Sultanen als Regierungssitz und Wohnhaus. Vom oberen Stockwerk des Palastes hat man einen hervorragenden Blick über die Hafenbucht von Stonetown.

Außerdem besuchen wir den traditionellen Central Market und sind fasziniert von seinem Angebot, das von frischem Fisch, Fleisch, Früchten und Gewürzen bis hin zu Haushaltswaren reicht. Der Markt findet montags bis samstags statt.

Am Abend erwacht dann die Flaniermeile Forodhani Gardens zum Leben. Gar- und Grillküchen werden in Position gebracht und Holzkohlefeuer entfacht. Bald erfüllt der Duft von gebratenem Fisch, Calamari, Hummer, Mishikaki, Chapatis und Samosas die Luft. Für wenige Shilling kann man sich hier ein Abendessen vom Feinsten gönnen und den Anblick der Dhows im Sonnenuntergang genießen.


HOTEL-HIGHLIGHTS PERSÖNLICH BESICHTIGT

Natürlich bin ich auch neugierig auf die anderen Luxushotels Sansibars und gehe deshalb auf große Erkundungstour. Am meisten beeindruckt mich die andBeyond Mnemba Island Lodge. Nach einer Stunde Fahrt Richtung Norden führt der Weg noch einmal circa 25 Minuten auf einer schmalen Schotterstraße querfeldein bis zu dem Strandabschnitt, an dem uns das Boot der Lodge erwartet. Nach rund einer Viertelstunde erreichten wir die Trauminsel mit weißem Puderzuckerstrand und glasklarem türkisfarbenen Wasser. Nach der herzlichen Begrüßung schauen wir uns um. Die freistehenden Villen sind rustikal aus Holz erbaut und nach hinten und zur Seite durch üppige Vegetation abgeschirmt. Es gibt ein köstliches Mittagessen. Anschließend „müssen“ wir das Meer beim Schnorcheln testen. Unser Urteil: Fantastisch! Gegen Abend werden kleine Tische am Strand verteilt und mit Kerzen versehen. Wir genießen einen Cocktail und das Abendessen, während wir der Sonne beim Untergehen zuschauen. Es fällt wirklich schwer diese wunderschöne Insel zu verlassen.

Doch das nächste Hotel-Highlight tröstet mich: das Baraza Resort & Spa. Es liegt an der Ostküste Sansibars, etwas oberhalb des White Sand Luxury Villas & Spa. Wem der orientalisch-marokkanische Stil gefällt, der wird sich hier rundum wohlfühlen. Von schweren, geschnitzten Holztüren bis zu kleinen Details – man merkt, dass in diesem Hotel viel Liebe steckt. Der Garten mit Pool ist zauberhaft und farbenprächtig angelegt. Die großzügigen, freistehenden Luxusvillen verfügen über alle Annehmlichkeiten für einen entspannten Urlaub.

Gleich nebenan befindet sich das kleine Hotel The Palms mit lediglich sechs Villen – perfekt für diejenigen, die es ganz privat mögen. Der Clou: Als Gast darf man die Einrichtungen des Baraza Resorts mitbenutzen.

Auch in den Norden zieht es mich. Hier finde ich ein wunderschönes Familienhotel. Natürlich ist das Hideaway of Nungwi Resort & Spa ebenfalls für Paare oder Singles zu empfehlen. Etwas größer mit etwa 100 Zimmern, Suiten und Villen bietet es Abwechslung für jedes Alter an einem weißen Sandstrand.

Fast um die Ecke liegt das Design-Hotel Diamonds Star of the East, das zu den Small Luxury Hotels of the World gehört. Hier werden Ruhe und Erholung groß geschrieben, das stelle ich schnell fest. Das Hotel verfügt über insgesamt 11 freistehende und sehr großzügig geschnittene Villen. Die Zimmer sind sehr luxuriös im afrikanischen Stil eingerichtet. Wer gerne aktiv sein möchte, kann zusätzlich die Einrichtungen des benachbarten Hotels Diamonds La Gemma Dell‘Est nutzen.

An der nördlichsten Inselspitze, in Ras Nungwi, erwartet mich das Essque Zalu Zanzibar. Je nachdem, ob Ebbe oder Flut herrscht, erscheint der mehrfarbig beleuchtete 50 Quadratmeter große Swimmingpool wie eine Erweiterung des Ozeans. Das Hotel bietet eine Vielzahl von Restaurants, einen Wellness-Bereich und eine Lounge mit Bar. In einer 450 Quadratmeter großen Galerie kann man permanent ausgestellte Werke aus der lokalen, regionalen und internationalen Kunstszene bewundern und auch kaufen.

Ach Sansibar… Es stimmt – du bist einfach zauberhaft! Ich komme ganz bestimmt bald wieder. Übrigens: Die beste Reisezeit für die Gewürzinsel reicht von Juni bis Ende Oktober sowie von Januar bis Februar. Im November und Dezember kann es zu kurzen Regenschauern kommen. Gern erzähle ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch mehr von meinen Erfahrungen: Tel. +49 (0)221 – 170 007 991.

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