Reisebericht Mallorca

Einfach mal schnell in die Sonne entfliehen – wenn Sie angesichts unseres doch eher verhaltenen Sommers den gleichen Wunsch hegen wie ich, nehme ich Sie in meinem Reisebericht Mallorca gern mit auf die Lieblingsinsel der Deutschen. Mehr als eine Woche ist nicht drin, also lohnt sich keine weite Reise. Die letzten Jahre bin ich immer in Asien unterwegs gewesen und durch meine neue Aufgabe bei Landmark, die auch Europa als Produktbereich umfasst, möchte ich mich näheren Gefilden widmen. Warum also nicht der Deutschen Lieblingsinsel? Gesagt, getan.

 

Nach nur zwei Stunden Flug, was einem Katzensprung gleichkommt, wenn man wie ich Flüge von 12 Stunden und länger gewohnt ist, kommen wir an. Mein Reisebegleiter und ich haben uns drei Stationen vorgenommen; auf der Insel gibt es schließlich so viel zu entdecken.


ABSCHALTEN IM LÄNDLICHEN MALLORCA

Das erste Hotel, das wir ansteuerten, ist das Park Hyatt Mallorca. Erst im Juni 2016 eröffnet ist es das neue Juwel der Insel im Luxusbereich. Der Mietwagen ist schnell abgeholt und los geht die Fahrt durchs ländliche Mallorca, wo sich auch während der absoluten Hochsaison Orte der Ruhe im Landesinneren und an kleinen Buchten finden lassen. Die warme Luft und der Duft von Lavendel begrüßen uns bei Ankunft.

 

 

Das Park Hyatt liegt in Cap Vermell oberhalb von Canyamel im Osten der Insel. Mit verwinkelten Innenhöfen, schattigen Pergolen, Terrakotta- und Ziegelhäusern mutet es wie ein mallorquinisches Dorf an. Mediterrane Gärten, Wasserläufe und die Hügelkette im Hintergrund sorgen neben dem aufmerksamen Service dafür, dass man sich direkt wohl fühlt.

 

Da es schon spät ist, beschließen wir noch einen Drink an der Tapas Bar zu nehmen und dann schlafen zu gehen. Wie die anderen beiden Restaurants des Hotels befindet sich die Tapas Bar in der Nähe der Lobby, der Pools und des zentralen Platzes des Hotels. Wir staunen nicht schlecht, als wir die verglasten Kühlschränke mit allerlei Leckereien entdecken, zum Beispiel köstlichem Käse und Jamón Ibérico – dem für Mallorca typischen Schinken, der in der offenen Küche direkt von der Keule geschnittenen wird. Zudem lässt ein vorzüglich ausgestatteter Weinkeller die Herzen von Kennern und Genießern höher schlagen.

 

 

Die kleine Stärkung tut gut, doch nun sind wir wirklich müde und freuen uns auf unser Deluxe-Zimmer. Insgesamt verteilen sich 142 Zimmer und Suiten auf dreistöckige, am Hang gelegene Gebäude. Abgesehen von den noch geräumigeren Park Suiten und den beiden Präsidenten-Suiten, welche über ein separates Wohnzimmer verfügen, sind alle 50 Quadratmeter groß und bieten neben einem bequemen Bett ein Sofa mit Tisch, einen offenen Kleiderschrank, ein Bad mit separater Badewanne und Dusche sowie einen Balkon oder einen Garten. Ein besonderes Highlight der Präsidenten-Suiten ist die riesige Terrasse mit Outdoor-Jacuzzi. Außerdem gibt es hier eine offene Küche und ein Esszimmer.


SCHLEMMEN NACH ALLEN REGELN DER KUNST

Am nächsten Morgen erwartet uns im Balearic Restaurant ein köstliches Frühstücksbuffet. Auch hier können wir dem Koch zuschauen, denn vieles wird à la minute zubereitet. Wir lassen uns bei Zeitung und Buch Zeit ausführlich zu schlemmen. Dazu scheint die Sonne – so sollte ein Urlaub beginnen. Anschließend haben wir die Wahl zwischen drei Pools und entscheiden uns für die Adults only Variante, perfekt, um erst einmal die Batterien aufzuladen.  Zwischendurch gönnen wir uns leckeren Kaffee und Kuchen im Café Sa Placa und am frühen Abend einen Tinto de Verano an der Pool Bar, bevor wir diesen genussvollen Tag im Asia Restaurant beschließen. Ausgewählte Gerichte aus China, Indien, Indonesien und Thailand stehen hier auf der Speisekarte. Wir können nur sagen, es schmeckt vorzüglich. Mein Begleiter ist Koch und begeistert von der Liebe zum Detail und der Qualität der Speisen.

 

 


DIE FREIE AUSWAHL VON AKTIVITÄTEN BIS WELLNESS

So schön das süße Nichtstun ist, wir möchten auch die herrliche Umgebung erkunden und überlegen, was wir am nächsten Tag unternehmen könnten. Wie wäre es mit einer Wanderung durch die Umgebung, einem Ausflug nach Artà, wo die Pfarrkirche Sant Salvador, die Zitadelle und nette kleine Restaurants zu einem Besuch einladen, oder sollen es die Tropfsteinhöhlen Coves d’Artà sein? Vielleicht doch lieber ein gemütlicher Tag am Strand? Die Bucht von Canyamel mit ihrem 300 Meter langen Sandstrand liegt nur 15 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt, und weitere Strände können wir bequem mit dem Mountainbike erreichen. Eine Runde Golf im Club von Canyamel, dessen 18 Löcher eine spannende Herausforderung sein sollen, klingt ebenfalls verlockend… Ich kann mich nicht entscheiden und bin froh ein paar Tage Zeit zu haben, um alles nach Lust und Laune auskosten zu können.

 

Besonders freue ich mich aber auf meine Massage im Serentias Spa. Dieser liegt etwas erhöht und bietet von fast allen Behandlungsräumen einen tollen Blick. Die stilvolle, wunderbar duftende Umgebung, das Plätschern der kleinen Wasserläufe und die erfahrenen Hände der Therapeuten sorgen dafür, dass alle Alltagslast von mir abfällt. Wie auf Wolken schwebe ich anschließend in den Entspannungsraum.

 

 

Als nächstes rufen die Berge, genauer gesagt die Serra de Tramuntana. Besonders Radfahrer lieben die hügeligen Strecken mit spektakulären Ausblicken auf das Mittelmeer. Auf diesen schmalen Straßen fahren wir zum Belmond La Residencia, welches an den Hängen der Stadt Deia liegt. Das Areal gehörte früher einer Bauernfamilie, die Olivenbäume anpflanzte und Öl produzierte. Die Olivenhaine sind heute Teil des Resorts, das selbstverständlich sein eigenes Olivenöl herstellt. Wir verköstigen es bei unserem Lunch, es ist fruchtig und intensiv.


BERGPANORAMA, OLIVENHAINE UND KUNST

Deia ist ein kleiner Ort mit schmalen, verwinkelten Gässchen und typisch mallorquinischen Häusern, einer Kirche und kleinen Geschäften. Die Gegend eignet sich gut für Wanderungen und die Erkundung der umliegenden Bergdörfer. Wir haben uns vorgenommen aktiv zu sein, doch im Hotel ist es so schön, dass wir gar nicht weg möchten. Die Herrenhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert und die Wohngebäude verteilen sich auf mehrere Ebenen und beherbergen 67 Zimmer und Suiten. Ich finde es sehr gelungen, wie hier der traditionelle mallorquinische Stil edel interpretiert wurde.

 

 

Drei Restaurants, zwei Außenpools – einer davon nur für Erwachsene – sowie der Indoor-Pool im Wellness-Bereich bieten genügend Raum für entspannte Stunden. Aktuelle Gesundheits- und Schönheitstipps sowie eine Bodytalk-Behandlung entführen mich in neue Wellness-Welten. Überall im Hotel hängen Gemälde, moderne wie zeitgenössische Kunst. Allein mit dem Bestaunen dieser könnte man einen ganzen Tag verbringen. Es gibt sogar die Möglichkeit selbst mit zwei ansässigen Künstlern zu malen.

 

 

Auch in kulinarischer Hinsicht fühlen wir uns im Belmond La Residencia sehr wohl. Das Café Miró ist elegant und liebevoll eingerichtet und bietet eine Terrasse unter alten Bäumen mit Blick ins Tal, auf der man während des Mittag- oder Abendessen bei einer angenehmem Brise vorzüglich Tapas, frischen Fisch und mediterrane Speisen genießen kann. Im Gourmetrestaurant Olive beeindrucken uns die fantasievollen Kreationen des Chefkochs ebenso wie die Weinkarte: Unter über 400 Weinsorten findet sich garantiert der passende Tropfen. Es fällt uns schwer das Belmond La Residencia zu verlassen, doch es wartet schon das nächste tolle Hotel auf uns.


LUXURIÖSER AUSKLANG MIT HAFENBLICK

Unsere letzten Tage auf der Insel verbringen wir im Jumeirah Port Soller, welches oberhalb des Hafens auf einer Klippe thront. Wir genießen die wunderschöne Aussicht auf die Bucht und den Sandstrand von Sóller auf der einen Seite und auf das offene Meer auf der anderen Seite. Zwei Pools – einer davon ein Infinity-Pool, dessen Nutzung Gästen ab 12 Jahren vorbehalten ist – zwei Restaurants und drei Bars schenken uns Entspannung, Genuss und Unterhaltung. Abends kommen oft Gäste von außerhalb in die Sunset Sushi Lounge, wo dienstags und donnerstags Live-Jazz geboten wird.

 

 

Alle Zimmer verfügen über einen traumhaften Blick auf die umliegenden Berge der Serra de Tramuntana oder das Meer. In der Umgebung gibt es allerlei zu erleben: Wir wandern, gehen abends im Hafen frischen Fisch essen und machen eine Radtour. Gut, dass der hervorragende Spa-Bereich unseren müden Beinen mit ausgewählten Massagen wieder neue Energie schenken kann.

 

 

Mein Fazit zu den drei Hotels: Alles in allem eine perfekte Kombination, um die vielen Facetten Mallorcas kennenzulernen. Ich kann nur jedem empfehlen sich einmal selbst davon zu überzeugen, dass die Baleareninsel noch so einiges mehr zu bieten hat als nur Strände.

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