Reisebericht Bali

Magisch. Exotisch. Farbenprächtig. Mit diesen schönen Worten beschreiben mir meine Kollegen, die bereits auf Bali gewesen sind, die Insel der Götter. Und wecken in mir die Sehnsucht, das indonesische Eiland endlich selbst kennenzulernen. Ob es auch mich bezaubern wird? Von meinen persönlichen Eindrücken vor Ort möchte ich Ihnen in meinem Reisebericht Bali erzählen.


DER KULTIVIERTE SÜDEN | JIMBARAN

In Begleitung einiger Familienmitglieder und Freunde mache ich mich also auf den Inselstaat zu erkunden. Neben Bali steht auch die Schwesterinsel Lombok auf unserem Reiseplan. Doch unsere erste Station ist Jimbaran im Süden Balis. Dorthin gelangen wir per Transfer von der Inselhauptstadt Denpasar, wo unser Flug mit Thai Airways (ab Frankfurt über Bangkok) landet.

 

Jimbaran an der Südwestküste war einmal ein kleines Fischerdorf. Nun ist der Ort, welcher nicht weit südlich der Touristenhochburg Kuta und des Flughafens liegt und dennoch Privatsphäre bietet, bei anspruchsvollen Reisenden sehr beliebt. Luxusresorts prägen das Bild am Strand, der einer der schönsten der Insel zum Schwimmen ist. Im Gegensatz zu den felsigen Buchten im Norden, den wir später besuchen werden, ist er feinsandig und gut 4 Kilometer lang. Außerdem genießen wir frischen Fisch in den urigen Open-air-Restaurants, die wir von unserem Hotel bequem zu Fuß erreichen können. Den Sonnenuntergang gibt es gratis dazu. Auch der frühmorgendliche Fischmarkt ist ein Erlebnis. Hier wimmelt es von Einheimischen, die Köstlichkeiten frisch aus dem Meer erstehen und Besuchern, die dieses tägliche Schauspiel nicht missen möchten.

In Jimbaran übernachten wir im Jamahal Private Resort & Spa – eine wunderschöne kleine Oase, die sich besonders gut für Paare und Honeymooner eignet. Von hier aus sind wir zu Fuß in circa 10 Minuten am Strand. Hotelgäste können aber auch ein Shuttle nutzen. Wir wohnen in einer Two Bedroom Spa Pool Villa mit absoluter Privatsphäre und sehr schönem Garten, die ich nur empfehlen kann. Das Frühstück und den Afternoon Tea mit Tee, Kaffee und Gebäck lassen wir uns direkt in unserer Villa schmecken. Das Personal ist sehr aufmerksam und nach ein paar Tagen fühlen wir uns schon wie in einer kleinen Familie.


DAS INSPIRIERENDE LANDESINNERE | UBUD

Unsere Reise führt uns weiter ins Zentrum der Insel nach Ubud. Vom Flughafen Denpasar und den Badeorten des Südens fährt man nur eine Stunde bis in den Künstlerort, der als kulturelles Zentrum Balis gilt. Uns erwartet eine traumhafte Tropenkulisse. Mich wundert es nicht, dass dieser Ort als Schauplatz für den Kinohit „Eat, Pray, Love“ (2010) mit Julia Roberts gewählt wurde – Regenwald und Reisfelder, soweit das Auge reicht. „Zurück zur Natur“ lautet auch die Devise in den luxuriösen Villen-Resorts der Umgebung.

Wir haben uns für das malerisch am Fluss Ayung gelegene Samaya Ubud entschieden. Die gute Küche und der zuvorkommende Service komplettieren das Wohlfühlerlebnis. Apropos Service – zwei Wäschestücke pro Person/Tag werden hier kostenlos gereinigt. Unsere Two Bedroom Royal Pool Villa ist sehr schön und wir haben viel Platz. Auch hier gefällt uns der Afternoon Tea. Am Abend nutzten wir den kostenlosen Shuttle Service in das schöne Städtchen Ubud mit seinen vielen Restaurants, Bars und Geschäften.

 

Natürlich schaue ich mir noch weitere Hotels an. Besonders beeindruckt mich der Besuch des Mandapa, A Ritz-Carlton Reserve – ein Resort mit spektakulärer Aussicht, ebenfalls am Fluss Ayung, sowie wunderschönen Suiten und Villen.

Das Hotel Como Shambala kann ich jedem empfehlen, der Wert auf Gesundheit, Yoga, Entspannung und Wellness legt. Hier genieße ich die beste Massage seit Jahren.


DER URSPRÜNGLICHE NORDEN | LOVINA

Unsere nächste Etappe auf der Insel der Götter ist ein ganz besonderes Highlight. Eine etwa dreistündige Fahrt führt uns in den Norden. Wer das ursprüngliche Bali kennenlernen möchte, darf die Region Lovina auf keinen Fall auslassen! Der Küstenstreifen umfasst mehrere Dörfer und verdankt seinen Namen dem letzten König des hiesigen Distrikts Buleleng, welcher kurzerhand die Wörter „LOVe“ und „INdonesiA“ zusammensetzte.

Zwischen den Dörfern Anturan und Kalibukbuk befindet sich der circa 3 Kilometer lange Lovina Beach mit grauschwarzem Vulkansand und seichten Wasser, in dem man völlig ungefährdet schwimmen kann. Ein echtes Kontrastprogramm zum Rummel, den man in den touristischen Hochburgen Südbalis – Kuta, Seminyak und Nusa Dua – erlebt, aber dazu später. Ich bin absolut begeistert von der wunderschönen Landschaft und der Ruhe hier. Der Küste ist ein Riff vorgelagert, zu dem man sich in Fischerbooten zum Tauchen oder Schnorcheln hinausfahren lassen kann. Abends, wenn der Sonnenuntergang den Strand in rotes Licht taucht und die Boote zum nächtlichen Fang aufs Meer hinausgleiten, kommt romantische Stimmung auf.

 

Es gibt so viel zu erleben an diesem einzigartigen Fleckchen Erde und in der Umgebung: bezaubernde, farbenprächtige Zeremonien, morgendliche Delfin-Beobachtungstouren, Vulkanseen, heiße Quellen, den GitGit-Wasserfall und den größten buddhistischen Tempel Balis, der uns sehr beeindruckt.

Unser Hotel, The Lovina Bali, ist zwar eher der 4-Sterne-Kategorie zuzuordnen, doch es überzeugt uns mit viel Charme und sehr gutem Service. Wir schlafen in der Grand Beach Villa, die mit vier Schlafzimmern sehr großzügig ist und über einen großen privaten Pool verfügt – perfekt zum Entspannen. Hier sollte man sich auf jeden Fall eine Massage gönnen. Die Wellnessanwendungen sind sehr preiswert.


ZURÜCK IN DEN BELEBTEN SÜDEN | SEMINYAK

So gut mir die Ruhe und Ursprünglichkeit des Nordens getan hat – ich möchte natürlich auch den Touristenzentren der Insel einen Besuch abstatten, um mir ein umfassendes Bild von der Insel machen zu können. Daher fahren wir noch einmal in den Süden zurück, genauer gesagt nach Seminyak. Dieses Gebiet ist ein Vorzeigebeispiel touristischer Entwicklung im High-end-Bereich. Noch vor 10 bis 15 Jahren war Seminyak ein kleines, abgegrenztes Dorf. Heute ist der Übergang zwischen den Orten Kuta, Legian und Seminyak sowie den angrenzenden Dörfern fließend. Durch die Entwicklung der letzten Zeit findet man in Seminyak den bezahlbaren Luxus, der zum Aushängeschild Balis geworden ist.

 

Auch wenn man sie mit vielen anderen Reisen teilt, ein Aufenthalt hier hat seine Vorzüge: Seminyak bietet wunderschöne Sonnenuntergänge über dem Meer, die besten Restaurants Balis und tolle Einkaufsmöglichkeiten mit Shops für feine, ausgefallene Mode, Surf-Zubehör, Souvenirs, Kunstgegenstände und Möbel.

Am besten gefällt mir das überschaubare Hotel Samaya Seminyak, von dem wir zu Fuß zu Shoppingtouren im Ort starten können. Alternativ ist auch ein kostenloses Shuttle verfügbar. Wir wohnen in einer Two Bedroom Garden Pool Villa in einem privaten Bereich mit eigenem Restaurant. Das Frühstück genießen wir ganz ungestört in unserer Villa und später den Nachmittagstee bei wunderschönem Meerblick zu Chill-out-Klängen auf der Hotelterrasse. Nach dem Abendessen trifft man sich für einen leckeren Cocktail in den bekannten und angesagten Clubs Potato Head oder KU-DE-TA.

 

Mein Fazit für Bali: Die Insel bietet für jeden Geschmack etwas – eine Fülle an Natur, Kultur und Unterhaltung; Regionen mit hervorragender Infrastruktur ebenso wie ursprüngliche Ecken. Ein Geheimtipp ist sie nicht mehr, aber definitiv immer wieder eine Reise wert. Wer noch auf wirklich unentdeckten Pfaden wandeln möchte, sollte die weniger berühmte „kleine Schwester“ Lombok kennenlernen.


DIE UNBERÜHRTE SCHWESTERINSEL | LOMBOK

In direkter Nachbarschaft und nur durch die Straße von Lombok von Bali getrennt liegt ein wahres Paradies. Lombok verzaubert uns mit idyllischen Traumstränden, faszinierenden Vulkanen und traditionellen Dörfern. Hier ticken die Uhren langsamer und man kann ungestört die atemberaubend schöne Natur genießen: beim Tauchen in intakten Korallengärten oder beim Wandern durch üppigen Dschungel.

Unser Hotel, das Oberoi Lombok, ist sehr gepflegt und bietet perfekten Service. Der Gast ist hier König. Die Pool Villen kann ich wärmstens empfehlen. Auch das Essen schmeckt vorzüglich. Zwischendurch möchten wir dennoch etwas anderes ausprobieren und landen im Café Ana: Hier gibt es leckere Gerichte zu kleinen Preisen. Der Besitzer ist wahnsinnig charmant und betreut seine Gäste in der einfachen Location mit sehr viel Herzlichkeit.

Von Lombok bietet sich ein Bootsausflug zu den Gili-Inseln an, den wir direkt im Oberoi buchen. Meer, Strand und gutes Essen – mehr braucht es in den drei kleinen Urlaubsoasen nicht zum Glücklichsein. Hier gibt es keine lauten Autos oder Mopeds. Zur Fortbewegung dienen lediglich Pferdekutschen, das lokale Taxi oder die eigenen Füße. Beim „Hüpfen“ von Insel zu Insel legen wir immer wieder Schnorchelstopps ein. Einfach herrlich!

Bali und Lombok haben mich begeistert und ja, auch ich bin der Magie erlegen. Die Kollegen hatten Recht… Ich möchte noch so viel mehr von Indonesien sehen: Das nächste Ziel auf meiner Liste ist Sumba Island. Wie Sie in meinem Reisebericht Bali lesen konnten, komme ich aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Ich freue mich darauf Ihnen noch mehr von meinen persönlichen Erfahrungen zu erzählen – rufen Sie mich gerne an unter +49 221 170 007 991.

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