Auf den Spuren der Maya in Mexiko

Mindestens so reizvoll wie die weißen Karibikstrände, das türkisfarbene Meer und der üppige Regenwald Mexikos sind die mystischen Kulturstätten der Maya. Sie zeugen von einer hochentwickelten Gesellschaft zu einer Zeit, als der Rest der Welt größtenteils noch im Dunkel der Geschichte tappte. Der Maisanbau, die Mathematik und der Kalender sind nur einige der Errungenschaften, die wir den Maya zu verdanken haben. Was können uns die Ruinen ihrer einst blühenden Städte über eines der faszinierendsten Völker überhaupt erzählen?

 

Woher genau die Maya kamen oder warum sie vor 1.000 Jahren plötzlich ihre gigantischen Zentren verließen, weiß niemand so genau. Forscher vermuten, dass sie einst über die Beringstraße aus dem asiatischen Raum anreisten und sich zunächst in Belize, Honduras, Guatemala und El Salvador sowie im Süden Mexikos niederließen. Die ersten Funde, die den Maya zugerechnet werden, lassen sich auf etwa 2000 v. Chr. datieren.


DIE HOCHKULTUR DER MAYA

Die kulturellen Zentren der Maya befanden sich im Hochland, bevor sie sich im Lauf der Jahrhunderte ins Tiefland und schließlich in den Norden auf die Halbinsel Yucatán verlagerten. Dort baute das indigene Volk, das tatsächlich aus mehreren Volksgruppen bestand, gigantische Städte, welche um 900 n. Chr. von einem Großteil der Bewohner wieder verlassen wurden. Mehrere zehntausend Menschen sollen jeweils in einer solchen Stadt gelebt haben.

Zu jener Zeit waren die heutigen Metropolen Paris und London noch kleine Dörfer. Die Fläche des einstigen Maya-Reiches, das aus rund 50 Kleinstaaten bestand, war in etwa so groß wie Deutschland. Im Vergleich zu anderen in der gleichen Epoche lebenden Völkern waren die Maya auf einem sehr hohen kulturellen Entwicklungsstand. Sie verfügten über eine gesellschaftliche und staatliche Ordnung, eine Religion, betrieben Ackerbau und Handel und besaßen eine eigene Schrift. Zudem waren sie geniale Baumeister, Künstler und Astronomen. In ihrer Größe und Pracht standen die Mayastätten den ägyptischen Pyramiden und griechischen Tempeln in nichts nach.

 

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MÄCHTIGE RUINEN

Viele der majestätischen Bauwerke haben den Untergang der einstigen Hochkultur der Maya als Ruinen verborgen im dichten Dschungel überstanden. Auch heute noch entdecken Forscher immer wieder Überreste von Gebäuden und ganze Siedlungen. Bislang sind mehr als 6.000 Ruinenstädte der Maya auf dem amerikanischen Kontinent registriert. Jahr für Jahr zieht es Tausende von Touristen zu den hochinteressanten Zeugnissen der präkolumbischen Völkerstämme, in Mexiko insbesondere nach Chichén Itzá, Tulum und Uxmal auf Yucatán.

 

Die Ruinenstätte Chichén Itzá ist einer der bedeutendsten und ausgedehntesten archäologischen Fundorte in ganz Mexiko. Auf verhältnismäßig kleinem Raum lassen sich hier zahlreiche verschiedene Bauweisen und Architekturstile erkennen. Als allgemeines Wahrzeichen von Chichén Itzá gilt die 30 Meter hohe Stufenpyramide El Castillo im Zentrum der Stadt.


KULTURWUNDER ZWISCHEN DSCHUNGEL UND MEER

Nicht weit von Chichén Itzá liegt die Maya-Stätte Tulum. Zu ihrer Blütezeit um 1000 bis 1300 n. Chr. waren Chichén Itzá und Uxmal längst verlassen. Das Besondere an Tulum ist die Lage direkt am Meer, ansonsten eher ungewöhnlich für die Bauten der damaligen Hochkultur. Sie ermöglichte den Maya einen regen wirtschaftlichen Handel. El Castillo, das größte und bekannteste Bauwerk Tulums, überragt das gesamte Gelände. Forscher gehen davon aus, dass das Gebäude nicht nur als Tempel, sondern auch als eine Art Leuchtturm genutzt wurde.

 

Eine weitere der meistbesuchten Mayastätten ist Uxmal. Die seit etwa 1000 Jahren unbewohnte Stadt liegt im westlichen Teil von Yucatán. Dank aufwändiger Restaurierungsarbeiten kommen die Bauwerke heute ihrem einstigen Originalzustand wieder sehr nahe. Eines der Highlights von Uxmal ist die große Pyramide des Zauberers. Während dies in Chichén Itzá und Tulum verboten ist, darf man hier noch die riesige Maya-Pyramide erklimmen und eine schwindelerregende Aussicht genießen.

 

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