Auf Zeltsafari in Botswana: Das Abenteuer meines Lebens

So fühlt sich das echte Afrika an. | Schon Anfang 2017 wusste ich: Dieses Jahr möchte ich ein Abenteuer erleben und eine richtig außergewöhnliche Reise unternehmen. Einen der Punkte auf meiner „Bucket List“ abhaken. Und der lautet: Eine Safari in Afrika! Spätestens seit ich an den Zeltsafaris in Botswana von unserem Partner andBeyond auf unserer Website gearbeitet habe, hat sich dieser Traum in mein Herz geschlichen. Gesagt, getan: Ich wage es und buche. Zusammen mit einer Freundin werde ich acht Nächte in einem mobilen Zeltcamp verbringen und auf dem Weg von Kasane bis Maun zwei der tollsten Safarigebiete überhaupt kennenlernen: den Chobe-Nationalpark und das Okavango-Delta.


Meine Highlights
 

★ Die sehr privaten Pirschfahrten in einer kleinen Gruppe mit einem tollen Guide, Meister seines Fachs
★ Seltene Begegnungen mit einem Leoparden und den vom Aussterben bedrohten Wildhunden
★ Im Zeltcamp im Einklang mit der Natur zu leben, liebenswerten Service zu genießen und nachts nur durch eine Leinwand von der Wildnis getrennt zu sein


DIE ANREISE

Kaum zu glauben, nach Monaten der Vorbereitung und stetig wachsenden Aufregung geht es heute endlich los! Der Flug nach Botswana erfolgt über Südafrika. Von Frankfurt fliegen wir mit Zwischenlandung in London nach Johannesburg. Es gibt aber auch Direktflüge von Frankfurt nach Johannesburg. Von dort geht es mit der südafrikanischen Regionalfluggesellschaft Airlink weiter nach Kasane in Botswana. Hier startet unsere Safari. Am Flughafen angekommen werden wir von unserem Guide Mompati begrüßt, der uns die nächsten neun Tage und acht Nächte durch die Wildnis begleiten wird. Wir treffen auch unsere Mitreisenden, die sehr nett sind. Insgesamt sind wir nur sechs Gäste im Camp verteilt auf drei Zelte. Es erwarten uns vier verschiedene Standorte, an denen wir jeweils zwei Nächte verbringen werden.


CHOBE-NATIONALPARK

Schon die Fahrt zum ersten Camp im Chobe-Nationalpark ist ein Highlight. Auf diesem ersten Game Drive sehen wir Impalas, Kudu-Antilopen, Flusspferde und Büffel in einer Landschaft aus weiten Grasebenen durchsetzt mit Wasserlöchern. Jetzt, Mitte November, soll die Regenzeit beginnen, die bis in den März andauert. Außer ein paar Wolken am Himmel ist bisher nichts davon in Sicht, und zum Glück ist es mit etwa 25 Grad nicht so heiß. Wir wünschen uns gerade Elefanten zu begegnen, als schon eine Herde unseren Weg kreuzt. Das werden wir während der nächsten Tage noch oft erleben: Jede Pirschfahrt steckt voller Überraschungen, und auch, wenn man einmal nicht das Erhoffte sieht, erlebt man dafür etwas anderes, unerwartetes Schönes.
 

 


DAS CAMP

Auf einer Lichtung inmitten des Busches ist unser Camp aufgeschlagen. Es besteht aus den drei Gästezelten, einem Pavillon für die gemeinsamen Mahlzeiten und einer Feuerstelle in der Mitte sowie dem Küchenzelt und den Zelten der Angestellten, die durch den Gemeinschaftsbereich von unseren Zelten getrennt sind. Im Lauf der Reise erfahre ich, dass „mobil“ nicht bedeutet, dass das Camp mit uns mitreist, sondern dass es jederzeit ohne Spuren in der Natur zu hinterlassen wieder abgebaut werden kann. In jeder Region, in der wir uns in der vor uns liegenden Woche aufhalten werden, gibt es ein Camp, das entsprechend der Auslastung und der natürlichen Gegebenheiten über mehrere Wochen oder Monate stehen bleibt. Für jede neue Gästegruppe wird es natürlich wieder komplett auf Vordermann gebracht und es werden jeweils die Standorte ausgesucht, die am günstigsten für Tierbeobachtungen und auch geschützt sind. In jedem Camp erwartet uns ein neues Team an Mitarbeitern von andBeyond, die uns herzlich umsorgen, toll für uns kochen – es gibt jeden Tag frisch über dem Feuer gebackenen Kuchen! – und alles sauber und in Ordnung halten. Wir fühlen uns rundum wohl.
 

 


DIE ERSTE NACHT IN DER WILDNIS

Okay, in der ersten Nacht fühle ich mich ehrlich gesagt noch nicht ganz so wohl. Die Geräusche im Busch sind noch sehr ungewohnt und es ziehen Löwen in wenigen Metern Entfernung an unserem Zelt vorbei. Bei ihrem „Schnurren“ wird mir schon ein bisschen anders. Doch irgendwann fange ich an mich zu entspannen. Das Bett ist dank einer dicken Matratze bequem und Luxus angesichts der Wildnis, die uns umgibt. Zum Glück haben wir auch eine private Toilette mit Wasserspülung in einem kleinen verschließbaren Zelt, das durch den an den Seiten mit Planen versehenen Waschbereich direkt mit dem Schlafzelt verbunden ist. So müssen wir unser Zelt nachts nicht verlassen, was angesichts der wilden Tiere, die daran vorbeispazieren auch keine gute Idee wäre. Da der Waschbereich aber nach oben offen ist, ist es trotzdem ein kleines Abenteuer zum WC zu gehen. Ich höre die fremden Geräusche der Nacht und blicke in einen unglaublich schönen Sternenhimmel. Die Waschschüssel und die Campingdusche werden genauso wie der Toilettentank mehrmals täglich für uns mit Wasser befüllt. Die Art der Übernachtung ist einfach, aber völlig ausreichend. In den nächsten Tagen besinne ich mich auf das Wesentliche und merke einmal mehr, wie wenig man doch braucht, um glücklich zu sein.


SAVUTE

Die nächste Station unserer Safari ist die Region Savute im Westen des Chobe-Nationalparks. Die Fahrt dorthin ist gleichzeitig unser erster Game Drive des Tages. Savute zeichnet sich besonders durch eine hohe Elefantendichte aus. Tatsächlich begegnen uns die sanften Riesen in großer Zahl. Außerdem sehen wir Löwen, Hyänen, Zebras und Geier, um nur einige weitere Tierarten zu nennen. Ein absolutes Highlight sind die beiden Gepardenbrüder, die wir einen Abend und den darauffolgenden Morgen lange beobachten können – eine glückliche Fügung, denn diese Tiere sind sehr scheu. Gänsehaut vor Ehrfurcht bekomme ich auch, als ein prächtiger Löwe nur wenige Zentimeter entfernt an unserem an den Seiten offenen Fahrzeug vorbeischlendert. Fast könnte man in seine Mähne greifen, aber das lassen wir lieber. Denn nur solange wir im Wagen bleiben und auch keine Hand oder den Kopf herausstrecken, werden wir in unserer Gesamtheit als großes Tier wahrgenommen, von dem nichts zu befürchten ist und das nicht angegriffen werden muss. Die Landschaft in Savute ist von Grasebenen und Mopanewäldern geprägt. Aus dem unglaublichen Fundus an Wissen, das unser Guide Mompati in seinem Kopf gespeichert hat – nie muss er ein Bestimmungsbuch zur Hand nehmen – erfahren wir, dass diese Bäume sich ihren Fraßfeinden, den Elefanten, zur Wehr setzen, indem sie Bitterstoffe in ihre Blätter leiten. Über Botenstoffe, die sie gleichzeitig in die Luft abgeben warnen sie benachbarte Bäume dies auch zu tun. Faszinierend!
 

 


EIN TYPISCHER SAFARI-TAG: SPANNEND VON MORGENS…

Generell machen wir täglich zwei Pirschfahrten, eine frühmorgens und eine spätnachmittags. Sie dauern jeweils mehrere Stunden, je nachdem, welche Tiere wir sehen oder welche Spur wir verfolgen. Jeder Tag ist einzigartig hinsichtlich der Naturphänomene, die wir erleben, folgt aber einer Grundstruktur: Geweckt werden wir um halb sechs. Das frühe Aufstehen fällt mir erstaunlich leicht und ich habe das Gefühl, dass es eigentlich viel mehr in der Natur des Menschen liegt, mit der Sonne zu erwachen. Wir haben kurz Zeit uns frisch zu machen, dann gibt es Frühstück. Anschließend brechen wir zur Pirschfahrt auf. Ich mag es zuzusehen wie die Tiere des Tages den Busch mehr und mehr mit Leben erfüllen, während die Tiere der Nacht sich faul im Schatten liegend von der Jagd erholen. Am Vormittag halten wir immer an einer Stelle mit besonders schöner Aussicht für eine Pause mit Kaffee, Tee und Muffins. Während der Fahrt können wir dank der Kühlbox im Wagen jederzeit unseren Durst stillen.


… BIS ABENDS

Zu einem leichten Lunch kehren wir ins Camp zurück oder nehmen ihn unterwegs ein, wenn wir, wie heute auf dem Weg nach Savute, eine längere Strecke zurücklegen. Nachmittags haben wir Zeit für uns und können zum Beispiel auf den Campingstühlen vor unserem Zelt bei einem erfrischenden Fußbad entspannen und die wunderbare Aussicht in die Natur genießen. Gegen 16 Uhr treffen wir uns zu Eiskaffee, Eistee und Kuchen im Gemeinschaftsbereich. Dann starten wir zur zweiten Pirschfahrt. Während die Grasfresser die letzten Sonnenstrahlen des Tages in sich aufnehmen, machen sich die Raubtiere wieder bereit für die Jagd. Spannung liegt in der Luft, und die untergehende Sonne taucht alles in ein dramatisches Licht. Bei unseren Safaris sind wir übrigens nahezu ungestört und sichten gerade jetzt in der Nebensaison nur wenige andere Fahrzeuge. Botswana ist das perfekte Reiseziel für alle, die die Natur gerne so unverfälscht wie möglich erleben möchten. Das Land setzt sich sehr für diese Art des exklusiven Safaritourismus und einen respektvollen Umgang mit der Umwelt ein. Bei Einbruch der Dunkelheit erreichen wir das Camp, das romantisch von Safarilampen und dem Lagerfeuer beleuchtet ist. Außerdem werden wir immer vom wunderschönen Gesang des Teams empfangen. Nach einer warmen Dusche genießen wir gemeinsam das köstliche, über dem Feuer zubereitete Dinner und schwelgen in den Ereignissen des Tages. Das gesamte Essen und die Getränke sowie die Safariaktivitäten und die Inlandsflüge im Kleinflugzeug, die wir noch vor uns haben, sind während dieser Safari übrigens inklusive. Ein schönes Gefühl, sich um nichts Sorgen machen zu müssen.


MOREMI

Weiter geht es ins dritte Camp im Moremi-Wildreservat. Es liegt im Osten des Okavango-Deltas. Da das Delta zu dieser Jahreszeit schon stark ausgetrocknet ist, können wir diese Etappe ohne Weiteres mit dem Safarifahrzeug zurücklegen. Während der Fahrt bemerken wir, wie die Landschaft sich verändert. Der sandige Boden weicht üppig grünem Gras, durchsetzt von Wasserlöchern. Darin baden Flusspferde, Elefanten und Krokodile. Giraffen fressen sich an den blattreichen Bäumen satt. Eine riesige Büffelherde mit an die 500 Tieren überquert vor uns die Straße und die Erde bebt vom Getrampel ihrer Hufe.
 

 


ALLTAG MAL ANDERS

Auch unser Zelt im Camp ist von wild wuchernder Vegetation umgeben. Nachts hören wir einen Leoparden im Gebüsch dahinter. Ein Elefant bahnt sich seinen Weg, indem er Bäume umknickt. Flusspferde schnaufen am nicht weit entfernten Wasserloch. Mittlerweile haben wir gar keine Angst mehr, sondern freuen uns die Natur so hautnah erleben zu dürfen. Hier ist man wirklich eins mit ihr. Am darauffolgenden Abend putzen wir uns in unserem Waschbereich die Zähne und hören ein Knacken im Gebüsch. Wir schauen über die Plane: „Ach, es ist nur eine Hyäne.“ In der ersten Nacht in der Wildnis Botswanas hätten wir uns noch nicht träumen lassen, dass wir einmal so entspannt mit ihr umgehen würden.


SELTENE BEGEGNUNGEN

Von unseren Pirschfahrten in Moremi werden mir zwei Begegnungen ganz besonders im Gedächtnis bleiben, beide echte Glückstreffer, auf die wir kaum mehr zu hoffen gewagt hatten. Zuerst entdecken wir einen Leoparden, der sich nicht so ganz entscheiden kann, ob er sich in der Morgensonne von der nächtlichen Jagd ausruhen oder lieber doch noch ein Eichhörnchen zum Nachtisch verspeisen möchte. Die wunderschönen Raubkatzen verstehen es wirklich meisterhaft sich im Gebüsch zu tarnen und sind dadurch schwer zu sichten. Wir müssen uns anstrengen, um dieses Exemplar zwischendurch nicht aus den Augen zu verlieren. Den anderen seltenen Moment beschert uns ein Rudel Wildhunde, dem wir beim Entspannen am Rand eines Gebüschs zuschauen dürfen. Wildhunde sind vom Aussterben bedroht und man bekommt sie auch in Botswana, einem Vorzeigeland in Sachen Tierschutz und im Kampf gegen die Wilderei, nicht mehr häufig zu Gesicht.


OKAVANGO-DELTA

Zur letzten Station unserer Safari fliegen wir mit einem Kleinflugzeug. Aus einer Höhe von etwa 1.500 Metern können wir zusehen, wie sich die Landschaft erneut verändert. Überall brennen kleinere Buschfeuer, was zu dieser Jahreszeit kurz vor Beginn der Regenfälle normal ist. Tatsächlich erfüllen auch die Brände ihren Zweck in der Natur, indem sie Lichtungen schaffen, fruchtbare Erde erzeugen und Vögeln zu einem reichen Buffet an vom Rauch betäubten Insekten verhelfen. Immer mehr Tümpel mit Seerosen tauchen auf, verbunden durch kleine Flüsschen, und dazwischen Palmenoasen. Wie wunderschön muss es erst aussehen, wenn zwischen Juni und August die Wassermassen des Okavango-Flusses hier angekommen sind und das Delta seinen Höchststand erreicht! Bootsfahrten können wir glücklicherweise trotzdem auch jetzt noch machen. Morgens sind wir mit einem Motorboot in den von Elefanten und Flusspferden bereiteten Kanälen unterwegs. Nachdem wir Babyhyänen beim Spielen beobachten konnten, lassen wir uns am Abend in einem Mokoro durch eine Lagune treiben. Das traditionelle Boot wurde ursprünglich aus einem Baumstamm geschnitzt und besteht heute aus Glasfaser. Unser Guide bewegt es stakend mit einer langen Holzstange fort. Teilweise spüren wir schon den Boden unter uns. Nur noch wenige Wochen bei diesen Temperaturen und das Wasser wird verdunstet sein. Während es im Chobe-Nationalpark noch gemäßigt warm war, ist es hier bei 37 Grad tropisch heiß. Die Vogelvielfalt Botswanas ist im Delta besonders beeindruckend. Wir beobachten Eisvögel bei der Jagd nach Fischen und genießen den Anblick der auffliegenden Störche, Reiher und Fischadler vor der untergehenden Sonne. Unser letzter Safariabend geht mit dem Gefühl zu Ende eigentlich gar nicht zurück in die Zivilisation zu wollen.
 

 

Haben Sie ebenfalls Lust auf ein Abenteuer in der ursprünglichen Natur Afrikas bekommen und möchten mit Botswana eines der schönsten Safariländer der Welt kennenlernen? Unsere Reiseexperten beraten Sie gerne ausführlich unter Telefon +49 (0)221 170 007 990.

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